Chronik

Geschichte des CSU-Ortsverbandes Teublitz

Der Ortsverband wird im Jahr 1951 gegründet.

Die ersten Mitglieder sind Josef Frieser, Johann Fischer, Hans Moser sen., Andreas Jobst, Johann Wein sowie Pfarrer Ketterl. Etwas später kommt noch Franz Fischer dazu. (Aussagen von der Wittwe von Franz Fischer aus dem Jahr 2018)

Ab 1958 kommen noch mit Moser Hans jun., Freiberger Konrad, Riedhammer Helmut, Hummel Josef und Fischer Johann jun. weitere Mitglieder dazu.

Die ersten Jahre waren geprägt von den Bemühungen, im damals von der Maxhütte und der von der Gewerkschaft unterstützten Sozialdemokratischen Politik im Stadtgebiet, Fuß zu fassen.

Dabei mussten sich die Mitglieder des Ortsverbandes, nach Augenzeugenberichten, oftmals üblen Anfeindungen zur Wehr setzten.

Die ersten Erfolge des Ortsverbands die Politik der CSU in Teublitz zu implementieren waren ab 1960 zu verzeichnen.

1968 wurde Dr. Jobst zum Vorsitzenden im Kreisverband Schwandorf gewählt. Anschließend wurde er 1969 zum Kandidaten für den Bundestag bestimmt.

Unter Führung von Max Delmes wurde 1970 die Junge Union gegründet.

1973 ehrte Staatssekretär Sackmann mit Andreas Jobst, Hans Moser und Alfred Schlosser erstmals im Ortsverband 3 Mitglieder für 25 Jahre CSU. In den Folgejahren wurden diese Ehrungen zu einem festen Bestandteil im Leben des Ortsverbandes. Unter anderem wurden 1980 erneut einige Mitglieder ausgezeichnet. Auch der damalige Stadtpfarrer BGR Karl Ketterl wurde für langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Anfang der 80-er Jahre wurde die WAA das langsam vorherrschende Thema im Land und damit auch im Ortsverband. Auch hier waren die Meinungen zu diesem Themas gespalten. Trotzdem wurde am 21.9.1982 eine Kundgebung mit dem damaligen CSU-Generalsekretär Dr. Edmund Stobier in Teublitz abgehalten.

Im Mai 1983 beschließt der OV wieder einen CSU-Gegenkandidaten bei den Bgm-Wahlen aufzustellen. Im Oktober wird Kurt Fink dafür vorgeschlagen.

1996 gewinnt mit Kurt Fink erstmals ein CSU-Kandidat das Bürgermeisteramt in Teublitz in der Stichwahl. Die damalige Sitzverteilung im Stadtrat:

  • CSU                8 Sitze
  • SPD                12 Sitze
  • Grüne           1 Sitz
  • FW                 1 Sitz

In der neuen Sitzungsperiode ab 1. Mai 1996 wird mit Neu-Stadträtin Maria Steger erstmals eine Frau 3. Bürgermeisterin unserer Heimatgemeinde.

Bürgermeister Fink fand in unserer Heimatgemeinde einen nicht unerheblichen Investitionsstau in vielen Bereichen der Infrastruktur vor. In dieser Periode werden hohe Finanzmittel in die Erhaltung und Verbesserung der Wasserversorgung und der Entwässerung investiert. Durch gute Kontakte zur damaligen Oberpfälzer Staatssekretärin Marianne Deml aus Neunburg können staatliche und EU-Fördermittel in großem Umfang in Anspruch genommen werden. Es wird das Rathaus saniert und der Rathausvorplatz umgestaltet sowie für die Feuerwehr ein neues Gerätehaus im neuen Gewerbegebiet erstellt.

Rathaus Teublitz
Gerätehaus FFW Teublitz

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 2002 wird Kurt Fink erneut zum 1. Bgm gewählt und die CSU wird, dank ihrer sachbezogenen Arbeit, von den Bürgerinnen und Bürgern erstmals mit einer Mehrheit im Stadtrat ausgestattet:

  • CSU    12 Sitze
  • SPD    8 Sitze

Mit Dr. Thomas Brandl als 2. Bürgermeister und Maria Steger als 3. Bürgermeisterin wurden erstmals auch alle Bürgermeister in Teublitz von der CSU gestellt.

In dieser Periode sind der Bau der Dreifachturnhalle neben dem Teublitzer Schulhaus, die Rathaussanierung und der Neubau des städtischen Bauhofs sowie die weitere Sanierung der Straßen die zu schulternden Großprojekte.

 

Dreifachturnhalle

2008 wird mit Maria Steger erstmals eine Frau von den Bürgerinnen und Bürgern in Teublitz zur 1. Bürgermeisterin gewählt. Die Sitzverteilung:

  • CSU    10 Sitze
  • SPD    10 Sitze

Mit Robert Wutz als 2. Bürgermeister und Josef Kraupner als 3. Bürgermeister wurden wiederum alle Bürgermeister von der CSU gestellt.

Der Schwerpunkt in der Periode ab 2008 liegt auf der Generalsanierung und Vergrößerung der Teublitzer Schule, die künftig das einzige Schulhaus im Stadtgebiet ist. Weiterhin fließen Investitionen in die Infrastruktur (Ausbau Loisnitzerstraße )und auch erste Bemühungen um die Ansiedlung eines Altenheimes sowie die Schaffung eines neuen Gewerbegebiets werden forciert. Das Mittelalterfest findet zum ersten Mal im Stadtpark statt, auch das Bürgerfest und der Weihnachtsmarkt werden Zug um Zug in den Park verlegt. Parallel dazu wird ein Parkkonzept beschlossen, das die weitere Entwicklung und Nutzung des städtischen Parks regelt.

Telemann Mittelschule
Horto Historico

 

 

 

 

 

 

 

2014 wird Maria Steger erneut zur 1. Bürgermeisterin der Stadt Teublitz gewählt. Die Sitzverteilung im Stadtrat stellt sich folgendermaßen dar:

  • CSU    11 Sitze
  • SPD    8 Sitze
  • FG      1 Sitz

Mit Robert Wutz und Thomas Beer als 2. und 3. Bürgermeister stellt die CSU wiederum alle Bürgermeister der Stadt Teublitz. Herausragend in der aktuellen Periode sind der Bau des Seniorenwohnheims, der Beschluss für ein Raumordnungsverfahren für die Umgehungsstraße, die durch Baumängel erforderliche Dachsanierung der Mehrzweckhalle sowie der Umbau der ehemaligen Schule Saltendorf in ein Mehrgenerationenhaus. Selbstverständlich wurde weiterhin in die Infrastruktur (u. a. Ausbau der Friedrich-Flick-Straße, Gemeindeverbindungsstraße nach Premberg und Richtung Pottenstetten) investiert. Ebenfalls wurde ein neuer, zukunftsgerichteter Flächennutzungsplan auf den Weg gebracht.

Stand: 2018